| Meiern | Tangerra | 33 | 4 Gewinnt |
| Bingo | Blasen und Saugen | Kartenblasen | Märchenonkel |
| Staffelbier | 4 Damen | Cocktail-Schmeißen | Quartern |
| Würfelsaufen I | Würfelsaufen II | Gullideckel-Saufen | Tampon-Bier |
Meiern
Benötigt werden 2 Würfel, ein Würfelbecher und eine Unterlage, z.B. einen Bierdeckel. Der erste Spieler würfelt und guckt was er hat – verdeckt das Ergebnis allerdings vor den anderen. Die höhere Zahl wird als 10er gezählt, die kleinere als 1er. (Beispiel: eine 3 und eine 6 ergibt 63). Nun sagt derjenige, der gewürfelt hat seinem Nachbarn im Uhrzeigersinn, was er gewürfelt hat. Dieser muss dann beispielsweise höher als 63 kommen. Wobei eine 2 und eine 1 das höchste ist, was man würfeln kann – ein Meier – dieser lässt sich nur mit einem weiteren Meier toppen. Das zweithöchste sind zwei 6en, dann zwei 5en, zwei 4en, usw. Wenn man es nicht schafft höher zu kommen, als der Vormann, muss man entweder trinken oder lügen, lügt man und man wird dabei erwischt, so muss man 5 Schlücke trinken.
Kleiner Tipp: Wenn jemand einen Meier hatte ist es äußerst unwahrscheinlich, dass derjenige der darauf würfelt auch wieder einen Meier hat.
Tangerra
Tangerra ist ein einfaches Spiel: Ein ganz normales Kartenspiel wird gemischt und auf dem Tisch um einen Kurzen verteilt. Nun deckt der erste eine Karte auf.
- 7 = Zählen: der erste fängt an mit 1, die Zahl wird immer um einen erhöht, wobei man bei allen Zahlen die durch 7 teilbar sind oder eine 7 enthalten (7, 14, 17,21) klatschen muss, wenn geklatscht wurde, geht es gegen den Uhrzeigersinn weiter.
- 8 = Schlücke verteilen – 8 Schlücke an die Runde verteilen, oder einfach einer Person alle Schlücke geben
- 9 = Schlücke verteilen
- 10 = entweder 5 Schlücke selber trinken und 5 an eine andere Person verteilen, oder Klokarte: Karte wird aufbewahrt und darf verwendet werden, um aufs Klo zu gehen – was auch immer man dort machen will.
- Bube = Ganz schnell mit dem Zeigefinger auf die Nase fassen, wer es als letzter rallt, muss trinken
- Dame = entweder Quizmaster, das heißt, dass derjenige, der die Dame hat einfach mal solche Fragen stellen kann wie „Wer ist denn jetzt dran?“ oder ähnliches; wer dann drauf antwortet muss trinken. Oder es wird eine Regel aufgestellt, z.B. dass man keine Vornamen mehr benutzen darf.
- König = die Karte wird auf den Kurzen in der Mitte gelegt. Wer den letzten König gezogen hat oder beim Versuch die Karte auf das Glas zu legen versagt, muss trinken.
- Ass = Alle setzen an zum Trinken, wenn derjenige der das Ass aufgedeckt hat sein Glas absetzt darf der nächste im Uhrzeigersinn aufhören, usw.
33
Es ist ganz einfach: Man sitzt in einer Runde und irgendjemand fängt an mit „0“. Der nächste im Uhrzeigersinn erhöht um 1,2 oder 3. Das geht dann immer so weiter, bis jemand bei der 33 angelangt ist – der muss trinken.
4 Gewinnt
Man nimmt einen 24x0,33 Kasten Bier, und spielt 4 gewinnt ! Zuerst stellt man den Kasten in die Mitte und bildet zwei gleichgroße Teams.
Dann fängt der Erste aus Team1 an, er nimmt eine Flasche aus dem Kasten, ext sie, und stellt sie zurück, dann kommt der Erste aus Team2 und macht das Gleiche. Dies macht man solange bis ein Team eine Reihe von 4 Flaschen senkrecht, diagonal oder waagrecht ausgetrunken hat Am besten ist es, wenn jedes Team eine andere Biersorte hat, da es sonst später schwierig wird auseinanderzuhalten welches Team welche Flaschen ausgetrunken hat.
Das Verlierer-Team muss den Kasten restlos leer machen – dann kommt der nächste Kasten.
Bingo
Man sizt in einer Runde und irgendein Spieler sagt: "1". Dann geht es im Uhrzeigersinn weiter, wobei man die Zahl immer um eins erhöht. Sobald allerdings eine Zahl auftaucht die durch 7 teilbar ist oder die 7 enthält muss der Spieler "Bingo" sagen. Dann geht es gegen den Uhrzeigersinn weiter.
Beispiel: 1, 2, 3, 4, 5, 6, BINGO!, 8, 9, […], 16, BINGO!, 18, 19, 20, BINGO!, 22 […]
Wenn jemand einen Fehler macht und anstatt Bingo 7 oder 14, o. ä. sagt, muss diese Person trinken.
Blasen und Saugen
Als erstes braucht man eine ganz normale Spielkarte, danach setzt man sich so nebeneinander dass es einen Kreis ergibt. Und schon geht es los!
Derjenige der anfängt hält sich die Karte vor den Mund und fängt an mit dem Saugen. (Von nun an ist das Benutzen der Hände verboten). Nun muss er die angesaugte Karte seinen Nachbarn weitergeben – lässt dieser sie fallen, muss er trinken.
Kartenblasen
Alle Mitspieler setzen sich um ein Glas mit irgendeinem alkoholischen Getränk und legen ein Kartenspiel auf das Glas. Dann fängt der/die erste an, vom Glas die Karten herunterzupusten. Es muss mindestens eine Karte herunterfallen. Wer keine oder alle Karten vom Stapel bläst, hat die sogenannte „Arschkarte“ und muss das Glas in einem Zug austrinken. Pech hat natürlich auch derjenige, der bei der letzten Karte dran ist – aber so ist das nunmal bei solchen Spielen.
Märchenonkel
Zunächst denkt sich jeder eine Märchenperson für sich selbst aus, z.B. Prinz, König, Prinzessin, Räuber, Hexe, etc, dann einigen sich alle auf einen allgemeinen Begriff, z.B. „Schloss“, oder ähnliches. Nun fängt jemand an eine X-beliebige Geschichte zu erzählen in der er öfters die ausgedachten Personen und auch ab und zu mal den allgemeinen Begriff einbaut.
Wenn deine Märchenperson genannt wird, stehst du auf und trinkst! Wenn der allgemeine Begriff fällt, stehen alle auf und trinken! Sobald einer genug erzählt hat, gibt er die Geschichte einfach an den nächsten weiter.
Beispiel: Der PRINZ und sein Vater der KÖNIG, gingen zum SCHLOSS(!) der HEXE und trafen auf einen RÄUBER[…]
Staffelbier
Manbildet zwei Mannschaften - üblicherweise gleich groß - (z.B. Männer gegen Frauen) die sich gegenübersitzen. Jeder hat ein entsprechendes Quantum an Bier - üblicherweise eins - vor sich stehen. Alles weitere funktioniert wie beim Staffellauf.
Die jeweils Ersten der Teams stoßen an und leeren das Glas. Hat der erste Teilnehmer das leere Glas abgestellt, darf der Zweite beginnen. Das schnellere Team hat gewonnen. Sollte eine Mannschaft zahlenmäßig unterlegen sein, so darf eben im kleineren Team einer doppelt trinken.
4 Damen
Man benötigt ein komplettes Kartenspiel. Der Reihe nach wird je eine Karte gezogen.
Wer die erste Dame zieht, sucht sich die Getränke aus, die gemixt werden sollen.
Wer die zweite Dame zieht mixt den Cocktail.
Die dritte darf probieren und
die 4. Dame muss trinken.
Es ist völlig egal wer die Dame zieht. Einige munkeln, es hätte schon Leute gegeben die alle vier Damen gezogen haben!
Cocktail-Schmeißen
Jeder Teilnehmer mixt sich ein Cocktail seiner Wahl. Alle Gläser sollten dabei gleich hoch sein. In ein weiteres Glas mit einem Cocktail, den alle mögen wird gemixt.
Die Gläser werden im Kreis dicht aneinander auf den Tisch gestellt, so dass jeder Spieler sein Glas vor sich hat. Das zusätzliche Glas kommt in die Mitte.
Der erste Spieler nimmt einen Cent und versucht, diesen in ein Glas zu schnipsen. Trifft er ein Glas, muss der Spieler, dessen Glas getroffen wurde, das Getränk auf Ex trinken und neu füllen. Trifft er nicht, ist der nächste Spieler an der Reihe. Trifft er jedoch das mittlere Glas, muss jeder Spieler sein Glas so schnell wie möglich leeren. Der langsamste muss zusätzlich das mittlere austrinken.
Es wird solange gespielt, bis auch der letzte nicht mehr treffen kann.
Quartern
Man braucht dafür viele Trinkgläser, da das Spielobjekt(Glas) trocken sein sollte(am Rand, ganz wichtig). Außerdem benötigt man noch Münzen oder Spielchips, je nach ekel abwaschen! Nun setzt man eine Karaffe mit einem Mischgetränk an, am besten einen Mix, ohne Kohlensäure. Das Glas wird nun randvoll gemacht, VORSICHT, denn es darf NICHT gekleckert werden! Nun läßt man der Reihe nach eine Münze oder Spielchip ins Glas gleiten. Derjenige, der das Glas mit Seiner Münze zum Überlaufen bringt, muss es trinken. Daher ist es wichtig, dass der Glasrand trocken bleibt, um die Oberflächenspannung des Glasinhaltes halten zu können.
Würfelsaufen I
Sechs Gläser werden in einer Reihe aufgestellt und von eins bis sechs durchnummeriert. Die Gläser eins, drei und fünf werden mit Alkohol gefüllt, Nummer zwei, vier und sechs bleiben zunächst leer. Nun macht der Würfel die Runde. Würfelt man die Zahl eines vollen Glases, muss man es exen. Würfelt man die Zahl eines leeren Glases, wird es gefüllt.
Würfelsaufen II
Gewürfelt wird mit zwei, oder für Anfänger mit einem, Würfeln. Würfelt Spieler1 beispielsweise eine drei und eine vier hat er eine sieben – dies muss Spieler2 dann auch erreichen – schafft er es eine sieben zu würfeln muss Spieler1 sieben Schlücke trinken, schafft er es nicht, muss Spieler2 die sieben Schlücke trinken und fängt neu an. Dabei ist es völlig egal wie man auf die sieben kommt – eine sechs und eine eins sind natürlich genauso möglich wie eine fünf und eine zwei.
Gullideckel-Saufen
Das Spiel ist recht simpel, man geht durch einen Ort und an jedem Gullideckel muss jeder einen Schluck aus seiner Flasche nehmen bzw. einen kleinen Schnaps trinken.
Das klingt harmlos aber wer es einmal gespielt hat wird merken, dass es nach einiger Zeit doch recht heftig wird. Das ganze kann nach Belieben variiert werden, z.B. jedes Mal wenn man an einer Kreuzung vorbeikommt, oder jedes Mal wenn die Polizei vorbeifährt, oder, oder, oder.
Tampon-Bier
Dieses Spiel eignet sich eigentlich ausschließlich für draußen. Es funktioniert so: Spieler1 und Spieler2 binden sich das Bänzel eines Tampons an den Hosenknopf oder an den Gürtel, so dass der Tampon selbst zwischen den Beinen baumelt. Dann gehen beide in Liegestützenposition und versuchen den Tampon in ein offenes Bier am Boden „einzulochen“, wenn das geschafft ist, muss man kurz warten, bis sich der Tampon vollgesogen, und somit im Bierhals verankert hat. Dann steht man vorsichtig auf und läuft so schnell es eben geht zum, vorher festgelegten, Ziel. Wer das geschafft hat muss das Bier exen und hat gewonnen. Wer das Bier verliert oder zu langsam trinkt hat verloren.
